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Tipps für Schwangere

Das Gemüse ABC für schwangere Frauen und Mütter

Alles, was Mama zu sich nimmt, isst auch ihr Baby. Umso wichtiger ist ein gesunder Ernährungsfahrplan für die ersten neun Monate.

Schwanger zu sein heißt: Neun spannende Monate, in denen sich viel verändert. Am sichtbarsten natürlich das Bäuchlein, das von Monat zu Monat runder wird. Denn das Baby wächst und zwar mit Hilfe der Nährstoffe, die es durch die Nahrung seiner Mutter erhält. Die Ernährung spielt daher eine ganz entscheidende Rolle für seine Entwicklung. Das heißt aber nicht, dass die werdende Mutter die doppelte Menge essen soll. Nein, statt Kalorien sind Nährstoffe gefragt, da der Nährstoffbedarf steil nach oben klettert, der Energiebedarf jedoch kaum. Welches Gemüse während dieser Zeit in Ihrem Ernährungsfahrplan eine Hauptrolle spielen sollte, haben wir hier für Sie zusammengestellt.

Während der Schwangerschaft ist Ihr Bedarf an Vitamin A leicht erhöht. Karotten, Spinat und Broccoli liefern reichlich Beta-Carotin, das im Körper zu Vitamin A umgewandelt werden kann – einem Vitamin, das wichtig für die Augen und eine gesunde Haut ist.

Neben Getreideprodukten ist Gemüse ein bedeutender Lieferant von Ballaststoffen, die positiv auf die Verdauung wirken. Deshalb sollten in der Schwangerschaft reichlich Gemüse wie z.B. Erbsen und Zuckermais sowie Vollkorn-produkte auf Ihrem Speisezettel stehen.

Von allen Vitaminen benötigt unser Körper mengenmäßig am meisten Vitamin C, z.B. zur Stärkung der Abwehrkräfte. Auch Gemüse ist reich daran – besonders grüne Gemüsearten wie Spinat, Broccoli oder grüner Paprika.

In der Schwangerschaft ist der Eiweißbedarf erhöht. Die ideale Versorgung erfolgt mit einer ausgewogenen Mischung von tierischen und pflanzlichen Lebensmitteln. Kombiniert man Hülsenfrüchte wie Erbsen mit Fleisch oder Fisch, kann der Körper das Eiweiß noch besser zum Aufbau von körpereigenen Proteinen nützen.

Dieser Mineralstoff ist unentbehrlich für die Blutbildung. Nachdem sich in der Schwangerschaft das Blutvolumen erhöht, steigt auch der Bedarf an Eisen. Wer in der Schwangerschaft nicht so gerne zu Fleisch greift, ist mit pflanzlichen Eisen-lieferanten wie z.B. Erbsen und Spinat gut versorgt.

Dieses Spurenelement ist wichtig für die Entwicklung der Zähne und Knochen des Ungeborenen. Da meistens relativ wenig Fluor in unserer Nahrung vorkommt, sollten in der Schwangerschaft regelmäßig Meeresfisch wie z.B. Polar Dorsch und fluoriertes Speisesalz gegessen werden.

Folsäure trägt dazu bei, dass sich das Zentralnervensystem des Babys gesund entwickelt. Weil werdende Mütter mehr Folsäure benötigen, ist es besonders wichtig, reichlich folsäurehältige Gemüse wie Spinat, Broccoli oder Kochsalat auf den Speisezettel zu setzen.

Eine gesunde Ernährung in der Schwangerschaft sollte reichlich Obst und Gemüse enthalten –  fünf Portionen pro Tag und in großer Abwechslung sollten Minimum sein. Auf diese Weise können die wertvollen Inhaltsstoffe bestmöglich genützt werden.

Während der neun Schwangerschaftsmonate ist das Immunsystem gefordert, Mutter und Kind vor Krankheiten zu schützen. Die Vielfalt von Inhaltsstoffen (wie z.B. sekundäre Pflanzenstoffe) in Gemüse und Obst kann unterstützend und stimulierend auf das Immunsystem wirken.

Die orangen Gemüse-Klassiker enthalten viele wichtige Nährstoffe und vor allem Beta-Carotin – eine Vorstufe des Vitamin A, das wichtig für Augen und gesunde Haut ist. Damit dieses Pro-Vitamin besser vom Körper aufgenommen werden kann, sollten Karotten immer mit einigen Tropfen Öl zubereitet werden.

Kalzium ist wichtig für den Aufbau von Knochen und Zähnen des Babys, weshalb der Bedarf für die werdende und stillende Mutter deutlich erhöht ist. Die besten Quellen sind Milch-produkte, aber auch grüne Gemüsesorten, allen voran Amarant und Spinat, enthalten diesen Mineralstoff.

Neben Vollkornprodukten, Meeresfisch und Bananen sind vor allem Gemüsearten wie z.B. Spinat, Broccoli, Fisolen oder Mais gute Lieferanten für Magnesium. Als Anti-Stress-Mineral gilt es, weil es zur Regulation der Stresshormone beiträgt.

Gemüse besitzt eine besonders hohe Nährstoffdichte, d.h. viele wertvolle Inhaltsstoffe und wenig Kalorien. Wenn sich das Bäuchlein rundet, ist es optimal, vermehrt Gemüse zu sich zu nehmen, weil es wichtige Vitamine und Mineralstoffe enthält, aber fast kein Fett.

Gemüse ist reich an sekundären Pflanzenstoffen, die auch für den Menschen wertvolle Wirkung haben. So agieren zum Beispiel Carotinoide in Spinat, Broccoli oder Karotten als Zellschutz oder stimulieren das Immunsystem.

In der Schwangerschaft ist es wichtig, das Ungeborene mit dem Besten zu versorgen, was die Natur zu bieten hat. Iglo Gemüse muss von der Aussaat bis zum Verkauf zahlreiche Qualitätskontrollen durchlaufen, um beste Qualität zu garantieren.

Seine intensive Farbe verdankt Rotkraut den Anthocyanen. Diese Inhaltsstoffe findet man auch in den Schalen von roten Weintrauben, im schwarzen Holunder sowie in vielen anderen Obstsorten. Im menschlichen Körper beruht ihre positive Wirkung darauf, dass sie unsere Zellen vor der schädlichen Wirkung freier Radikale schützen.

Dass Spinat gesund ist, wussten schon unsere Großmütter. Mittlerweile ist bekannt, dass er auch ein wichtiger Lieferant für Folsäure ist. Dieses Vitamin ist sehr hitzeempfindlich, weshalb Spinat schonend zubereitet werden soll.

Erntefrisches Gemüse besitzt einen natürlichen Gehalt an wichtigen Inhaltsstoffen. Dieser bleibt bei Iglo durch den frostigen Tiefschlaf, in den das Gemüse nach der Ernte versetzt wird, bestmöglich erhalten – denn ab diesem Zeitpunkt steht die biologische Uhr für die Inhaltsstoffe fast still.

Während der Schwangerschaft hat die werdende Mutter erhöhten Bedarf an Vitaminen. Neben wasserlöslichen (Vitamine der B-Gruppe und Vitamin C) gibt es fettlösliche Vitamine wie Vitamin A, D, E und K. Um ihre Wirkung optimal zu nützen, sollte man Gemüse so erntefrisch wie möglich zu sich nehmen.

Viele wasserlösliche Vitamine, wie Vitamin C und Folsäure, sind sehr hitzeempfindlich. Diese wertvollen Inhaltsstoffe werden geschont, wenn Gemüse in wenig Wasser gedämpft und immer erst kurz vor dem Essen zubereitet wird. Auf gar keinen Fall sollte man Gemüse warm halten, denn dadurch gehen wertvolle Vitamine verloren.

Eine ausgewogene Ernährung mit viel Gemüse und Obst leistet einen guten Beitrag, um dem erhöhten Nährstoffbedarf in der Schwangerschaft Rechnung zu tragen. Die oben angeführten Empfehlungen ersetzen jedoch nicht die vom Arzt eventuell verordneten Nährstoff-Supplemente!