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Fisch Grillen

Tipps & Tricks rund ums Grillen

Für die Zubereitung auf dem Grill sollte nur vollständig aufgetauter Fisch verwendet werden. Es empfiehlt sich daher, die Iglo Fischfilets über Nacht im Kühlschrank auftauen zu lassen und bis zum Grillen kühl zu lagern.

Bei der direkten Grillmethode werden die Fischfilets direkt über der Hitzequelle zubereitet. Diese Vorgehensweise wird dort verwendet, wo es keine Möglichkeit gibt, den Grill mittels Deckel zu schließen. Wenn man den Fisch scharf angrillen möchte, ist dies ebenfalls der geeignete Weg. Die Fische nur über der Glut und nicht über der Flamme grillen.

Für die indirekte Methode benötigt man ein Grillgerät mit Deckel. Sie ist besonders für Fisch sehr gut geeignet, da die Fischfilets seitlich neben der Hitzequelle liegen. Die aufsteigende Wärme strahlt vom Deckel und von der Innenfläche des Grills ab. In der zirkulierenden Hitze grillen die Filets gleichmäßig von allen Seiten wie in einem Umluftbackrohr.

Zwei Arten des Anzündens werden beim Grillen häufig verwendet. Einerseits besteht die Möglichkeit die Grillkohle in pyramidenform zu stapeln und anschließend anzuzünden. Eine schnellere – und einfachere – Version ist ein Anzündkamin, der die Kohle in einem Behälter zum Brennen bringt.

Um die Fischfilets leicht von Grillrost lösen zu können, empfiehlt es sich, den Rost schon zu beginn leicht einzuölen. Verwenden Sie dabei nicht zu viel Öl, damit dieses nicht in die Glut tropft. Am besten gießen Sie etwas Öl auf ein Tuch und tragen es so auf den Rost auf. Für das Grillen ist Erdnussöl besonders gut geeignet, da es einen sehr hohen Siedepunkt hat. Alternativ kann auch herkömmliches Speiseöl verwendet werden.

Moderne Grillgeräte verfügen bereits über ein Thermometer, das die Temperatur misst und anzeigt. Für Grillgeräte ohne Thermometer gilt, dass die Grillkohle vollständig mit weißer Asche umhüllt sein sollte, da die Hitze kurz nach dem Anzünden sehr hoch ist.

Sollten Sie kein Thermometer an Ihrem Grillgerät haben, eignet sich die Handprobe zum Herausfinden der richtigen Grilltemperatur: Halten Sie dazu einfach Ihre Handfläche etwa 10 cm über den Grillrost. Wird es nach drei Sekunden zu heiß, können Sie loslegen!

Wie heiß darf man nun aber Fisch wirklich grillen? Fisch verträgt mehr Hitze als ihm allgemein zugetraut wird. Die Kunst ist es aber, die Garzeit in Einklang mit der gewählten Temperatur zu bringen. Beim Grill können im Bereich zwischen 180°C - 220°C bereits sehr gute Ergebnisse beim direkten Grillen (siehe „Direktes oder indirektes Grillen“) erzielt werden. Diese Methode ist zu bevorzugen, wenn man Fisch mit Haut grillt, denn so wird Haut besonders knusprig.

Die besten Ergebnisse – vor allem aber die saftigsten Fische – erzielt man beim Grillen mit Temperaturen zwischen 90°C – 160°C. Hier sollte man allerdings die indirekte Grillmethode anwenden. Auch eine Kombination der beiden Grillmethoden ist möglich.

Fischfilets eingewickelt in Alufolie schützen bei zu starker Hitze vor dem Verbrennen, das Grillaroma geht dabei jedoch auch gänzlich verloren. Alu-Grilltassen eignen sich beispielsweise für Meeresfrüchte wie die Iglo Königsgarnelen.

Geschmackliche Unterschiede beim Grillgut ergeben sich hier kaum. Vielmehr überwiegen Vorteile des Gasgrillens, wie das einfachere Handling und die Sauberkeit. Dem gegenüber steht das Abenteuer- und Urlaubsgefühl, das mit dem Grillen mit Holzkohle in Verbindung gebracht wird und auf das viele Fans nicht verzichten wollen.

Rauch verleiht dem Fisch eine besonders Geschmacksnote, die bei vielen Fisch-Kennern sehr beliebt ist. Für das Räuchern: Streuen Sie feuchte Räucherspäne (erhältlich im gut sortierten Fachhandel unter Grillzubehör) auf die glühende Grillkohle, somit entzünden sich diese. Räucherspäne sollten feucht sein, da trockenes Holz sofort verbrennt beim Räuchern aber ein Glimmrauch – also eine längere Rauchentwicklung - gewollt wird. Anschließend die Fischfilets auflegen und grillen. Nahezu alle Fischsorten sind einer „Rauchnote“ nicht abgeneigt, besonders gut eignen sich Wildlachs, Forellen oder auch Makrelen.

Tipp: Geben Sie feuchte oder frische Kräuter wie Thymian oder Rosmarin zum Fisch auf den Rost, so wird das Aroma verfeinert.

Haben Sie keine Angst vor Fisch am Grill denn Gerüche bzw. der Fischgeschmack werden nicht auf andere Lebensmittel übertragen, die danach grillt werden.

Bei Grillagen ist es üblich das Fleisch nach dem Grillen kurz in einer Rastphase entspannen zu lassen. Durch die lockere Beschaffenheit bzw. Struktur des Fischfleisches ist diese Rastzeit nicht nötig, der Fisch kann sofort serviert werden.

Säubern, säuern und salzen: Diese 3-S-Regel ist jeden Fischesser ein Begriff. Zitronensaft kann beim Grillen in die Glut tropfen, um dies zu vermeiden eignen sich hier Zitronen-Zesten als fabelhafte Alternative. Reiben Sie dazu einfach die Schale der Zitrone ab und verwenden diese zur Würzung.

Fisch darf man – im Gegensatz zu Fleisch (da sonst der Fleischsaft austritt) – gerne auch vor der unmittelbaren Zubereitung würzen. Ganze Fische kann man durchaus schon einige Zeit vorher würzen, aber auch kleine Filets können vorab gesalzen oder mariniert werden.

Gussplatten oder Alu-Grilltassen sind hilfreiche Utensilien bei der Zubereitung am Grill, vor allem wenn man Fische mit besonders zartem Filetfleisch zubereitet (z.B. Scholle). Wichtig ist, dass Gussplatte bzw. Alu-Grilltasse gut vorgeheizt (aber nicht auf eine Temperatur von mehr als 220°C) sind.

Wie beim Grillen von Fleisch oder Würsten ist die altbewährte Grillzange auch beim Fischgrillen das richtige Werkzeug. Verwenden Sie beim Fische grillen keine Gabel zum Wenden, das Fleisch der meisten Fische ist zu zart und bricht. Bei Fischen – vor allem bei kleineren Filets - ist eine Grillpalette zum Wenden oftmals gut geeignet. Sie gehört also zur Grundausstattung eines Profi-Fisch-Grillers.