Gemüsewarenkunde von A bis Z
Gemüse ist nicht gleich Gemüse. In den meisten Fällen besitzen die verschiedenen Gemüsearten ganz besondere Eigenschaften. Der Anteil von Vitaminen und Mineralstoffen ist oft verschieden. Eines gilt jedoch für alle: Frisch sollte es sein!
Die Erbse ist die älteste Nutzpflanze unter den Hülsenfrüchten, den so genannten Leguminosen. Sie gehörte bereits in der Steinzeit zu den Grundnahrungsmitteln der damaligen Ackerbauern und zählt auch heute noch zu den beliebtesten Gemüsesorten. Die bei uns (überwiegend tiefgekühlt) erhältlichen „Jungen Erbsen“ sind die nicht ausgereiften Samen der Erbsenschoten und gehören somit zum Fruchtgemüse.

Da geerntete Erbsen in der Schote nachreifen, sollten sie möglichst noch am Erntetag verarbeitet werden. So bleibt der enthaltene Zucker möglichst erhalten und wird nicht zu Stärke umgebaut. Ansonsten würden die grünen Perlen schnell an Geschmack verlieren. Um Geschmackseinbußen und Nährstoffverluste weitestgehend zu verhindern, werden Erbsen am besten direkt nach der Ernte tiefgefroren. Junge Erbsen eignen sich nicht nur als sättigende Beilage, sondern bereichern auch Gemüseaufläufe, Nudel- wie Reisgerichte oder einen leichten Sommersalat.
Haben Sie gewusst, dass Junge Erbsen besonders eiweiß- und ballaststoffreich sind und zu den folsäurereichsten Gemüsearten zählen?


