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Kochsalat

Gemüsewarenkunde von A bis Z

Gemüse ist nicht gleich Gemüse. In den meisten Fällen besitzen die verschiedenen Gemüsearten ganz besondere Eigenschaften. Der Anteil von Vitaminen und Mineralstoffen ist oft verschieden. Eines gilt jedoch für alle: Frisch sollte es sein!

Auch unter den Bezeichnungen Romanasalat oder Römischer Salat ist der herbaromatische Kochsalat bei uns bekannt. Die inneren Blätter sind dick, aber dennoch zart. Der leicht bittere Geschmack erinnert zwar an Endivie (auch etwas an Spargel), trotzdem ist Kochsalat nicht mit dieser verwandt, sondern gehört zur Familie der „Lactuca“-Salate. Der Name stammt aus dem alten Rom, wo der Salat vorwiegend als beruhigende, schlaffördernde Medizin verspeist und wo er aufgrund des weißlichen Milchsaftes in den Stängeln „Lactuca“ (= Milchpflanze) genannt wurde.

Heute weiß man, dass der Bitterstoff dieses Milchsaftes – Lactucin – nicht nur in besonderem Maße für den Wohlgeschmack des Kochsalats, sondern auch für die entspannende Wirkung verantwortlich ist.

Die Struktur der Blätter des Kochsalats ist etwas kräftiger als die der Kopfsalate, daher eignen sie sich hervorragend zum Dünsten.

Haben Sie gewusst, dass Kochsalat eine hervorragende Quelle von Folsäure ist?