Gemüsewarenkunde von A bis Z
Gemüse ist nicht gleich Gemüse. In den meisten Fällen besitzen die verschiedenen Gemüsearten ganz besondere Eigenschaften. Der Anteil von Vitaminen und Mineralstoffen ist oft verschieden. Eines gilt jedoch für alle: Frisch sollte es sein!
Die blau-violette Schwester des Weißkohls gilt in Österreich als typisches Wintergemüse. Denn für viele Genießer ist Rotkraut die klassische Beilage zu Festessen der kalten Jahreszeit (Martinigansl, Weihnachtstruthahn, etc.). Bei Rotkraut kann man die sekundären Pflanzenstoffe sogar deutlich sehen, denn die rote Farbe kommt von den enthaltenen Anthocyanen – einer Untergruppe der gesundheitsfördernden Flavonoide, die eine hohe antioxidative Wirkung haben.

Wie die gesamte Kohlfamilie ist auch Rotkraut ein wahrer Alleskönner und wird im Volksmund daher auch „Medizin des kleinen Mannes“ genannt. Reichlich Vitamin C, eine Fülle verschiedener sekundärer Pflanzenstoffe und viele Ballaststoffe machen es zu einem der wertvollsten Wintergemüse mit Gesundheitsbonus.
Wer die aufwändige Schneidearbeit bei frischem Rotkraut scheut, kann auf die ganzjährig verfügbaren, fixfertigen Tiefkühlvarianten zurückgreifen.
Haben Sie gewusst, dass erst durch Zugabe von Säure in Form von Essig, Zitronensaft oder Äpfeln aus dem dunklen Blauviolett des rohen Krauts das leuchtende Rot entsteht?


