Die Gemüsewelt von Iglo wird oftmals mit Begriffen und wissenschaftlichen Fachausdrücken erklärt. An dieser Stelle können Sie nachlesen, was man unter den verschiedenen Ausdrücken versteht.
Adsorption ist die Anlagerung von Stoffen an einer Oberfläche.
Natürlich vorkommende Stoffe, die im menschlichen Körper einen Überschuss an freien Radikalen neutralisieren und so einen Zellschutz darstellen.
Unverdauliche Bestandteile pflanzlicher Lebensmittel, z.B. Zellulose, Hemizellulose, Pektin, Lignin. Sie werden zum Teil von Darmbakterien als Nahrung verwendet.
Natürliche Stoffe, die in geringen Mengen in Lebensmitteln vorkommen. Verschiedene sekundäre Pflanzenstoffe sowie Ballaststoffe zählen dazu. Sie besitzen gesundheitsfördernde Eigenschaften.
Große Gruppe (ca. 500–600 Verbindungen) von fettlöslichen Stoffen mit antioxidativer Wirkung. Bestimmte Carotinoide – etwa 10 % – können im Körper bei Bedarf in Vitamin A umgewandelt werden.
Eiweißstoffe, die bestimmte Vorgänge durch ihre Anwesenheit erst möglich machen. Sie beschleunigen biologische Reaktionen, werden aber dabei selbst nicht verbraucht.
Untergruppe der Polyphenole, die u.a. Flavonole (z.B. Quercetin in Zwiebeln und Äpfeln) und Anthocyane (roter Pflanzenfarbstoff in Kirschen, Rotkraut und Beeren) umfasst.
Vitamin der B-Gruppe, von dem in vielen Bevölkerungsgruppen eine Unterversorgung besteht.
Extrem reaktionsfähige Verbindungen, die durch ganz normale Stoffwechselprozesse im Körper entstehen, aber auch verstärkt durch Umwelteinflüsse wie z.B. Zigarettenrauchen, UV-Strahlung, Ozon. Bei einem Mangel an Schutzstoffen (Antioxidantien) verändern sie die Zellstrukturen und erhöhen so das Risiko für diverse Krankheiten und fördern Alterungsprozesse.
Schwefelhaltige Verbindungen, die den Kohlgewächsen den typischen Geschmack geben.
Eine Gruppe von Ballaststoffen, die vor allem in Getreide (z.B. Weizen, Roggen) vorkommt.
Zwischenprodukt im Stoffwechsel von Aminosäuren, das einen eigenständigen Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen darstellt.
Sekundärer Pflanzenstoff, der antioxidativ wirkt. Zählt zu den Carotinoiden und für die orange-rote Färbung (z.B. Paradeiser, Wassermelone) sorgt.
Lebensnotwendige Bestandteile der Nahrung, die zum Aufbau körpereigener Stoffe sowie zur Regulation von Stoffwechselvorgängen notwendig sind. Dazu zählen u.a. Mengenelemente wie Kalzium, Phosphor, Chlorid, Magnesium, Kalium und Natrium sowie Spurenelemente.
Verhältnis des Nährstoffgehalts zum Brennwert eines Lebensmittels. Die Nährstoffdichte ist umso höher, je mehr es von einem lebenswichtigen Nährstoff enthält und je weniger Kalorien es hat.
Erkrankung, die durch Entkalkung der Knochen verursacht zu spontanen Brüchen führen kann. Betrifft vor allem Frauen aber auch Männer in der zweiten Lebenshälfte.
Unerwünschte Wirkungen im Körper, ausgelöst durch einen Mangel an Antioxidantien.
Gruppe von löslichen Ballaststoffen, die vor allem in Obst und Gemüse vorkommt.
Pflanzliche Inhaltsstoffe (Polyphenole), die eine hormonartige Wirkung besitzen.
Pflanzliche Inhaltsstoffe, reduzieren erhöhten Cholesterinspiegel, indem sie Cholesterin binden.
Hemmen jene Enzyme, welche für den Abbau von Eiweiß verantwortlich sind. Haben positive Wirkungen: u.a. antioxidativ und entzündungshemmend. Kommen besonders in Getreide und Hülsenfrüchten vor.
Meist bittere Stoffe, die in Hülsenfrüchten und Heilkräutern vorkommen und z.B. antimikrobielle Wirkung haben.
Etwa 30.000 verschiedenartige Verbindungen, die als Lock-, Abwehr- und Farbstoffe in Pflanzen vorkommen. Sekundär, weil sie neben den Hauptbestandteilen Eiweiß, Fett und Kohlenhydraten in geringer Menge in der Nahrung enthalten sind. Ihre Wirkung auf Gesundheit und Wohlbefinden wird zunehmend erkannt.
Bezeichnung für Mineralstoffe, die nur in sehr geringen Konzentrationen im menschlichen Körper vorkommen. Auch sie müssen regelmäßig mit der Nahrung zugeführt werden. Dazu zählen: Jod, Eisen, Fluorid, Zink, Selen, Kupfer, Mangan, Chrom, Molybdän.
Wasserlösliches Vitamin, das wichtig für den Kohlenhydratstoffwechsel, den Prozess der Energiegewinnung und die Nervenfunktion ist.
Wasserlösliches Vitamin, das wichtig für Eiweißstoffwechsel, Immunabwehr und Blutbildung ist.
Sauerstoffhältige, sekundäre Pflanzenstoffe aus der Familie der Carotinoide, die u.a. in Spinat, Kohl, Kürbis, Salat und Erbsen vorkommen.


