Rotkraut-Rezepte:
Klassiker und neue Kreationen

Rotkraut-Rezepte:
Klassiker und neue Kreationen

Wie verarbeiten Sie Rotkraut in schmackhaften Rezepten?

Festtagsduft durchflutet Küche und Esszimmer und erinnert an gemeinsame Mahlzeiten mit der Familie – diese Wirkung hat nur würziges Rotkraut. Es hat viele Nährstoffe, schmeckt köstlich und lässt sich unglaublich vielfältig zubereiten.

Was ist das Besondere an Rotkraut?

Rotkraut – vielerorts auch Blaukraut genannt – ist eine Kopfkrautart, die wie Weißkraut auch einfach als Kraut bezeichnet wird. Beide Arten gehören zur Familie der Kreuzblütler. Wesentliches Merkmal von Kopfkraut ist der gestauchte Haupttrieb – der Krautkopf.

Er ist der Teil der Pflanze, der für Rotkraut verwendet wird. Ein Krautkopf besteht aus vielen einzelnen, dicht übereinander liegenden Blättern. Die Blätter von Rotkraut besitzen meist eine kräftige rote Färbung, sie können auch ins Violette oder Bläuliche spielen – das hängt von der Sorte und dem Anbaugebiet ab.

 


Rotkraut ist nahezu fettfrei, 100 Gramm rohes Rotkraut besitzen gerade einmal 0,2 Gramm Fett. Zudem ist Rotkraut äußerst reich an Vitamin C (50 Milligramm pro 100 Gramm). Darüber hinaus enthält das Gemüse Proteine, Kohlenhydrate, Ballaststoffe sowie Kalzium, Magnesium und Eisen. Rotkraut überzeugt also nicht nur geschmacklich, sondern auch durch seinen hohen Gehalt an Nährstoffen.

Rotkraut zubereiten: So gelingt Ihnen das klassische Rezept

Um aus dem runden Rotkrautkopf eine köstliche Beilage zuzubereiten, waschen und zerkleinern Sie den Krautkopf zunächst. Entfernen Sie die äußeren Krautblätter, halbieren Sie den Kopf und entfernen Sie den Strunk. Nun schneiden Sie die Blätter in schmale Streifen. Falls Sie das Rotkraut ganz klassisch mit Apfel zubereiten möchten, schälen Sie noch die Äpfel, entfernen Sie die Kerne, und schneiden Sie die Äpfel in kleine Würfel. 

 

Sind alle Zutaten vorbereitet, erhitzen Sie in einem Topf etwas Fett. Geben Sie zunächst die Apfelwürfel mit etwas Zucker in den Topf und lassen Sie sie etwas karamellisieren. Nun geben Sie das Rotkraut hinzu und dünsten es. Würzen Sie das Rotkraut – je nach Geschmack zum Beispiel mit Zimt oder Nelken – und schmecken Sie es mit Salz und Pfeffer ab. Gießen Sie etwas Wasser und auf Wunsch etwas Rotwein an, rühren Sie alles gut um und lassen Sie das Rotkraut etwa 45 Minuten garen. Achten Sie darauf, dass das Rotkraut nicht zu weich wird, es sollte noch bissfest sein.

 

Praktisch: Das Rotkraut von iglo gelingt Ihnen sowohl im Kochtopf als auch in der Mikrowelle. Füllen Sie einfach den Packungsinhalt in einen Topf für die Zubereitung auf dem Herd beziehungsweise in ein mikrowellengeeignetes Gefäß für die Zubereitung in der Mikrowelle. Geben Sie etwa drei Esslöffel Wasser zu dem Rotkraut und erhitzen Sie es 12 bis 14 Minuten lang. Eine detaillierte Zubereitungsempfehlung finden Sie auf jeder iglo Verpackung. Wie viele andere Gemüse-Produkte von iglo stammt auch das Rotkraut aus dem Marchfeld. Es wird unmittelbar nach der Ernte tiefgefroren. Tiefkühlen ist die einzige Methode, mit der man den köstlichen Geschmack von regionalem Gemüse von Ernte zu Ernte bewahren kann.

Rotkraut-Rezepte für jede Jahreszeit

Rotkraut eignet sich sowohl für kalte als auch warme Gerichte. Rotkraut ist die klassische Beilage zu Wild, einem Enten- oder Gänsebraten. Dazu werden traditionell Erdäpfel oder Knödel serviert. Probieren Sie zum Beispiel Gänsebraten mit Maronirotkraut und Kartoffelknödel. Allerdings ist jedes Familienrezept für Rotkraut ein bisschen anders. Je nachdem, welche Gewürze und Früchte für das Rotkraut verwendet werden, erhält es entweder ein fruchtig-säuerliches oder ein süßliches Aroma. Für die erste Variante werden üblicherweise Apfel- und Orangenstückchen, Zimt und Nelken verwendet. Wer es gern süß mag, gibt stattdessen Maroni in das Rotkraut.

 

Wichtig beim Würzen: Wählen Sie Gewürze, die mit der natürlichen Süße des Rotkrauts harmonieren. Sie können Rotkraut auch mit etwas Rotwein oder Rotweinessig abschmecken. Rotkraut ist als warme Beilage vor allem im Herbst und Winter beliebt: Schließlich sind Gewürznelken und andere Gewürze für die Zubereitung von Rotkraut typisch für die Weihnachtszeit.

 

Tipp: Die iglo Rotkraut-Produkte gibt es in vielen Varianten und Verpackungsgrößen. Das mit Apfel verfeinerte Rotkraut gibt es zum Beispiel in den beiden kleineren veganen Varianten: die 225-Gramm-Packung und die 450-Gramm-Packung. Die besonders große 600-Gramm-Packung reicht sogar für das Essen mit der ganzen Familie.

 

Rotkraut passt aber auch sehr gut in einen Salat. Bereiten Sie dafür das iglo Rotkraut zunächst ganz normal zu und lassen Sie es anschließend abkühlen. Nun geben Sie passende Gewürze, Walnüsse und Feta-Käse hinzu. Der Salat macht satt und lässt sich individuell verfeinern sowie unkompliziert ins Büro oder zu einem Picknick mitnehmen.

 

Ein etwas ausgefalleneres Rotkraut-Rezept ist beispielsweise ein Rotkrautstrudel mit Süßkartoffelpüree und Linsen-Gemüse – die herzhafte Variante zum Apfelstrudel mit Vanillesauce. Bereiten Sie dafür zunächst das iglo Rotkraut gemäß Packungsanleitung zu. Schneiden Sie nun die Karotten und den Stangensellerie klein, hacken Sie Zwiebeln und Knoblauch und vermischen Sie alles. Geben sie Thymianblätter, Muskat, Salz und Pfeffer hinzu und braten Sie die Gemüsemischung einige Minuten in einer Pfanne an. Geben Sie die braunen Linsen hinzu. Setzen Sie gleichzeitig die Süßkartoffeln auf, kochen sie weich und zerstampfen Sie sie zu einem cremigen Püree. Zum Schluss geben Sie das Püree, das Linsen-Gemüse und das Rotkraut auf den Strudelteig, rollen alles ein und backen den Strudel. 

 

Nicht zuletzt ist Rotkraut auch perfekt für Snack-Rezepte: Die Rotkraut-Ziegenkäse-Tarte ist eine appetitliche Alternative zur beliebten Salami-Pizza, und sie lässt sich mit dem iglo Blätterteig schnell und einfach zubereiten.