Iglo und das Marchfeld

Iglo, das Marchfeld und die Erbsen

Die größte Ebene Niederösterreichs bietet ideale landwirtschaftliche Bedingungen. Da überrascht es wenig, dass ein Viertel des österreichischen Gemüses aus dem Marchfeld stammt. Iglo arbeitet seit 1966 mit dort ansässigen, österreichischen Bauern zusammen. Die Frische, die Qualität und natürlich auch die nachhaltige Bewirtschaftung sowie die kurzen Transportwege machen das Feld unverzichtbar für den Erbsenanbau in Österreich.
Traktor am Marchfeld

Ein besonderes Klima und reichhaltige Böden

Das Marchfeld eignet sich vor allem durch das vorherrschende Klima besonders gut für die Gemüseproduktion. In der Region herrscht das pannonische Klima, das sich vor allem durch mäßig kalte Winter und heiße Sommer auszeichnet. Die vielen Sonnenstunden – rund 1900 pro Jahr – liefern große Mengen Energie, um Nährstoffe in Form von Mineralstoffen in den Pflanzen einzulagern. So können diese Vitamine und viele andere bioaktive Substanzen bilden, die schlussendlich für besonders gesunde Lebensmittel sorgen.

Natürlich gibt es aber auch eine Kehrseite dieses perfekten Klimas: Wenn es das Jahr über so heiß ist, trocknet der Boden leicht aus und benötigt ständige Bewässerung. Hier ergreift Iglo mehrere Maßnahmen, um der Qualität der Erde nicht langfristig zu schaden. Das Wasser zur Bewässerung des Feldes kommt beispielsweise aus hauseigenen Brunnen und hat hohe Qualität. So wird sichergestellt, dass es zu keiner Verschmutzung durch verunreinigtes Wasser kommt.

Natürliche Landwirtschaft

Iglo setzt auf den Feldern auf eine streng geregelte Fruchtfolge. So wird nur alle sieben Jahre das gleiche Gemüse auf demselben Feld angebaut. In anderen EU-Ländern beträgt diese Frist durchschnittlich nur drei Jahre. Dazu kommt die vor zehn Jahren eingeführte Gründüngung nach der Gemüseernte. Diese Abwechslung kombiniert mit den natürlichen Anbaumethoden stellt eine nachhaltige, naturnahe Landwirtschaft sicher, wie man sie sonst nur von kleineren, auf Nachhaltigkeit bedachten Bauernhöfen kennt. Aber nur so wachsen auf den Feldern langfristig gesunde, widerstandsfähige und vor allem nahrhafte Pflanzen.

Die Iglo-Erbsen

Wenn es um das Marchfeld geht, denkt man in Österreich vor allem an Erbsen. Und das mit gutem Recht: sie werden zum einen bei Weitem am häufigsten angebaut, andererseits überzeugen sie mit einer besonders hohen Qualität. Bei rund der Hälfte des von Iglo angebauten Gemüses handelt es sich um Erbsen. Dahinter kommen mit großem Abstand: Spinat, Fisolen, Zuckermais, Karotten, Kartoffeln und Kohlgemüse. Auf den Feldern selbst werden zwei Erbsensorten angebaut: Die kleinen und die medium Erbsen. Die beiden Erbsensorten werden jeweils in zwei Qualitätsstufen eingeteilt. Die kleine Erbse gibt es in der Qualität AA und A, die medium Erbse dagegen in der Qualität A und B.
Marchfelder Erbsen in der Schote

Die besondere AA-Qualität

Die Ernte der Erbsen erfolgt zwischen Juni und Juli. Das Besondere daran ist, dass nur 20 Prozent aller Erbsen die Kategorie Klein AA haben, diese Sorte ist sehr zart und schmeckt dadurch besonders gut. Kein anderer österreichischer Anbieter auf dem Markt bietet so eine gute, feine Qualität, die Konkurrenz steigt erst bei Medium A ein. Das Saatgut für die Erbsen wird auf dem europäischen Markt gekauft. Es handelt sich jedoch nicht immer um dieselben Samen, immer wieder testet Iglo auf kleinen Feldern neue Sorten für die Produktion.  

Ein weiterer wichtiger Faktor, um die Qualität zu gewährleisten, ist Schnelligkeit. Je schneller die Erbse von dem Feld zum Einfrieren gelangt, desto mehr Vitamine und Nährstoffe bleiben erhalten. Und hier ist die Iglo-Erbse europaweit die schnellste: In nur 90 Minuten passiert der Prozess und die kleine Erbse liegt im Tiefkühler. Lesen Sie in unserem Erbsentagebuch was genau dabei passiert und wie es Iglo gelingt, so schnell zu sein.